Non, je ne regrette rien

Kennt ihr das Lied von Édith Piaf? Einfach wunderschön. Die Botschaft ist zeitlos – Ich bereue nichts. Hier ein toller Artikel zu einer noch tolleren Frau: http://m.spiegel.de/einestages/a-1067653.html

Und wenn Euch dieser kleine Einblick schon gefallen hat, kann ich Euch den Film La vie en rose nur ans Herz legen. Ein Meisterwerk für Augen und Ohren, der mitten durchs Herz geht und für den die Hauptdarstellerin Marion Cotillard den Oscar einheimste.

Reue. 

Laut Google – das Gefühl des Bedauerns darüber, dass man etwas Böses oder Falsches getan hat

Für mich gibt es zwei Arten. Zum einen kann man etwas oder jemanden bereuen, ein Ereignis, das schon weit in der Vergangenheit liegt. Darauf möchte ich weiter eingehen, bevor ich mich der anderen Form der Reue widme.

Man hat Passagen, die würde man lieber aus seinem Lebenslauf rausstreichen oder wegradieren, weil man viele negative Emotionen mit ihnen verbindet. Aber wäre es dann noch Dein Lebenslauf? Nein! Ich liebe mein Leben und möchte kein anderes. Und ich bin wer ich bin, weil mit jeder schlechten Erfahrung auch ein Gutes einhergeht…ansonsten wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Zu diesem Phänomen hatte ich mich schon ähnlich in einem vorherigen Beitrag geäußert und bin auch jetzt noch davon überzeugt.

Zum anderen zeigt sich Reue im Alltag. Also kein großes Ereignis, dass unser Leben in eine bestimmte Bahn lenkt. Sondern die Art von Reue, die etwas über unseren Charakter aussagt und uns ein Stück weit von schlechten Menschen unterscheidet – wenn man das so sagen kann. Dinge, die man zu jemandem sagt oder tut und die den Gegenüber verletzen, kann man nicht mehr ungeschehen machen aber bereuen. Das zeigt Charakter, sich sein Fehlverhalten einzugestehen und mit einem ehrlichen Es tut mir Leid seine Reue zu zeigen.

Und wenn man die Erfahrung des Mutterseins macht, ist die erste Form der Reue unmöglich…weil man dieses großartige Geschenk wohlmöglich nie bekommen hätte.

PS: Es ist 3 Uhr in der Früh und ich bin schon ganz gaga…

– Eure Pelin bereut (nicht) nichts 

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