Nein heißt auch mal egaaaaaal

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Theorie ist leichter als Praxis. Deswegen nicht labern, machen! Klar, man hat Pläne / Ziele und tauscht sich mit seinen Leuten aus. Über manches mache ich mir lieber stillschweigend meine Gedanken, bevor ich als unglaubwürdiger Schaumschläger deklariert werde. Und warum? Weil mir Menschen unsympathisch sind, die selbstverliebt ihr heroisches Vorhaben breittreten. Macht das zu Hause vorm Spiegel!

Man nimmt sich immer viel vor und meistens kommt es doch anders. Als Mutter stellt man schnell fest, dass ein Kind nicht nach Handbuch erzogen werden kann oder sollte. Denn jeder ist individuell und hat dementsprechend die unterschiedlichsten Bedürfnisse. Ich habe klare Vorstellungen, wie und was ich in der Erziehung umsetzen möchte. 

Mir ist es wichtig, dass Mina nicht mit Smartphone o. ä. ruhig gestellt werden soll. Aber erwischt sie mich zum zigsten Mal mit Smartphone in der Hand, greift sie natürlich danach und ein „Nein“ ist hier total absurd. Solang ich das Smartpone nicht brauche, einfach weg damit und zwar ganz aus dem Blickfeld. Aus den Augen, aus dem Sinn! Sie denkt gar nicht mehr dran und ich habe ein gutes Gefühl, dass sie nicht jetzt schon den halben Tag auf ein Touchscreen starrt. Man sollte sich ein Stück weit umstellen und in die Kleinen hineinversetzen, statt alles wie gehabt laufen zu lassen und ein Nein-Sager zu werden.

Hin und wieder lege ich meine erzieherischen Maßnahmen bei Seite und lasse sie auch mal wild auf dem Home Button rumdrücken und beobachte sie ganz verliebt dabei, wie sie voller Stolz glaubt zu telefonieren.

PS: Shopping Queen war in Braunschweig..waaaaaaaas???!

– Eure Pelin „Is mir egal“

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